Märchenhaftes Kopenhagen!

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Die kleine Meerjungfrau, die »little mermaid«, konnte einem wirklich leid tun wie sie bei Sturmwarnung und Schneeregen im Hafen von Kopenhagen den kalten Wellen trotzte. Nur eine Handvoll Touristen statten ihr bei diesem Wetter einen Besuch ab, gut die Hälfte davon Japaner.

Ansonsten hat sich Kopenhagen weihnachtlich herausgeputzt. Fast alles sieht sehr geschmackvoll aus und zielt nicht nur auf Kommerz, selbst der Flughafen. Im Designer-Kaufhaus »Illums Bolighus« in Kopenhagens Einkaufsstraße kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus: zum Einen, was es so alles an Designer-Lieblingsstücken zu kaufen gibt, und zum Anderen, wie originell die Dekorationen sind.

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Vor allem die Schaufenster sind eine bewegte glitzernde Pracht. Auch der Tivoli lässt sich nicht lumpen – ein einziges Lichtermeer mit Hunderten von Tannenbäumen. Hier gibt es kein Neonlicht, denn gemütlich soll es sein. Deswegen werden nur Glühbirnen verwandt, und davon Tausende.

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Etwas gewöhnungsbedürftig sind die Preise für Glögg, den dänischen Glühwein, der mit Mandelsplittern und Rosinen bei der Kälte besonders lecker schmeckt. Dafür kann man nahezu überall mit EC-Karte bezahlen, selbst am Glühweinstand. Wieder aufwärmen kann man sich im dänischen Design-Museum und natürlich bei der königlichen Schlossbesichtigung.

Was sonst noch auffällt in Kopenhagen? Die Menschen wirken umsichtig und freundlich, selbst im samstäglichen Adventsgetümmel. Es gibt nur wenige Raucher, die dieses  öffentlich tun. Der dänische Mann trägt gern Bart. Übergewichtige sieht man selten, ebenso wenig Bettler. Kinder haben einen anderen Stellenwert, sie gehören selbstverständlich dazu. Schön war es in Kopenhagen, selbst im Winter.

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