Braucht die Welt Social-Media-Manager?

Neulich bei einer Weiterbildung zum Thema Social Media ging es um die Frage: »Brauchen Unternehmen Social-Media-Manager?«. Referent zu diesem Thema war Manuel P. Nappo, der in Zürich den ersten Lehrstuhl für Social Media innehat. Das Berufsbild des Social-Media-Managers ist, seiner Meinung nach, keine Erfindung der Neuzeit. Sehr anschaulich stellte er dar, dass bereits im Altertum wegbereitende Strategen der Demokratie Aufgaben wie »Verhandlungen mit dem Feind« hatten, vergleichbar mit dem Social-Media-Manager heute.

Sie werden sich fragen: »Wo ist nun bei Social Media der Feind?«. Feind im Sinne von unbekanntem Terrain, von etwas, was durchaus Ängste schürt, weil es nicht beherrschbar ist für Unternehmen, eben demokratisch. Deshalb ist es, aus Sicht von Manuel P. Nappo, für diese Stellenbesetzung wichtig, dass jemand »die Technik versteht«, aber auch die »Menschen liebt«, keine Diva, sondern ein Teamplayer. Ein Mensch, der auch die oft unterschiedlich denkenden und handelnden Bereiche eines Unternehmens zusammenführen kann, um sie in den sozialen Medien darzustellen. Das wird in der Realität nicht immer einfach sein, aber durch Plattformen wie www.kununu.de (Arbeitgeber-Bewertungsportal) wächst der Druck, sich mit diesem Thema nicht nur theoretisch zu beschäftigen.

Insgesamt wird Präsenz im Internet und digitale Markenführung zunehmend wichtiger. So stärkt auch Visio seine Kunden mit einem umfassenden Leistungsportfolio von der Konzeption, dem Design und der Entwicklung von Websites bis zur Erstellung von facebook-Profilen.

Quelle Abbildung: Aus Präsentation von Manuel P. Nappo »The Social Media Manager 2011«, ADC Management Dialog